Frühstück mit Freunden

Wozu man den Eichplatz noch nutzen könnte, zeigte das heutige Eichplatzfrühstück, das von der Moratoriums-Initiative organisiert worden war. Zwischen 11 und 13 Uhr versammelten sich trotz des trüben Wetters bis zu 150 Menschen zu einem fröhlichen Picknick. Sie wollten damit für den Erhalt der städtischen Freiräume eintreten. Neben Informationen zum Bauprojekt gab es auch selbstgebackenen Kuchen und frischen Kaffee für vorbeikommende Bürger. Tatsächlich reichten die Biertische für den Andrang von Frühstücksgästen nur deshalb, weil einige in die Grünanlage auswichen.
Entgegen allen negativen Behauptungen erfreute sich auch der kleine Spielplatz großer Beliebtheit.
(Zum Vergrößern der Bilder anklicken)

3 Meinungen zu “Frühstück mit Freunden”

  1. Bonn, Brigitte sagt:

    Sehr geehrte Frau Jänchen,
    ist die Befragung zur Bebauung des Eichplatzes nicht nur eine Manipulation? Wie erfolgt denn die Auswertung?
    Obwohl mein Mann und ich uns einen Wohnsitz teilen, erhielt nur mein Mann am 17.03.2014 die Abstimmungsunterlagen. Es ist ja fast anzunehmen, dass man mit meiner Stimme einfach ein „Ja“ wertet, obwohl ich keine Unterlagen erhielt.
    Und dann meine 90-jährige demenzkranke Schwiegermutter, sie erhielt die Unterlagen und kann damit gar nichts anfangen. Dies betrifft bestimmt noch mehrere hundert Bürger von Jena.

  2. Sehr geehrte Frau Bonn,
    tatsächlich wurden schon mehrere Vermutungen laut, dass es Manipulationen geben könnte, etwa indem man einfach ein paar tausend Stimmzettel extra druckt, in irgendeinem Hinterzimmer ankreuzt und dann in den Briefkasten wirft. Wir können das leider nicht ausschließen. Das Verfahren ist in keiner Weise fälschungssicher.
    Im konkreten Fall würde ich aber noch abwarten. Die Briefe kommen offensichtlich nicht alle gleichzeitig an. Die ersten waren am Montag im Kasten, aber ich habe z. B. auch noch keinen. Das scheint eine größere Menge zu betreffen. Wenn bis zum Ende der Woche nichts da ist, würde ich mich allerdings auch beschweren.
    Die Briefe bekommt (hoffentlich) jeder, der das aktive Wahlrecht besitzt – plus Jugendliche ab 16. Das kann natürlich auch eine demenzkranke 90jährige sein. In diesem Fall ist es zwar wenig sinnvoll, aber absolut gesetzeskonform. Es dürfte schwer möglich sein, einen Grad von Demenz festzulegen, ab dem man nicht mehr wahlfähig ist, da es bei vielen Leuten ja gute und schlechte Tage gibt. Ich denke aber, dass die Zahl derer, die davon betroffen sind und abstimmen, eher gering sein wird.

  3. Katzschmann sagt:

    Liebe Frau Jänchen,
    den Befürwortern ist alles zuzutrauen. Ich habe die Befürchtung, daß von den Kommunalwahlen 1989 gelernt wird. Können Sie sich von offizieller Seite bestätigen lassen, daß nur so viel Wahlzettel gedruckt wurden, wie benötigt werden und wie sind Fälschungen auszuschließen.
    Insgesamt macht mir die ganze Sache keinen fairen Eindruck, es wird so viel manipuliert, so viel Geld für eine schlechte Sache investiert.
    Auch die Hinzunahme von 16-jährigen isdt fragwürdig, warum dann nicht gleich die 10-jährigen, denn wenn gebaut wird, ist die Fertigstellung nicht vor 2020, was viele Objekte von jenawohnen bestätigen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Katzschmann

Eine Meinung oder Idee schreiben