Urbaner Handel – und die Online-Konkurrenz

Vortragsreihe geht weiter
LadenleerstandWas macht Städte aufregend und lebendig? Einkaufscenter, sagen die Entwickler von Einkaufszentren. Allerdings gibt es auch gegenteilige Meinungen. Mit 1,46 m² Einzelhandelsfläche liegt Deutschland in Europa auf Platz 4. Gleichzeitig ist der Umsatz pro Fläche besonders niedrig. Seit Jahren stagniert der deutsche Einzelhandel. Lediglich online gibt es noch satte Wachstumsraten. Was heißt das für die Zukunft des Handels in unseren Städten?
Einer der Spezialisten für diese Frage ist der Dortmunder Raumplaner Rolf Junker. In detaillierten Fallstudien hat er sich mit der Auswirkung von Einkaufszentren auf den innerstädtischen Handel beschäftigt. Außerdem hat er untersucht, wie Städte mit Einkaufszentren umgehen, die nicht mehr funktionieren. Bei der Umnutzung entstanden vielfach kommunale Einrichtungen wie Theater, Stadtbibliothek oder Kulturhaus. Im Auftrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung erarbeitete er eine Handlungsempfehlung für den Umgang der Kommunen mit Einkaufszentren.
Am Mittwoch, dem 25.11.2015, spricht er ab 18:00 Uhr in der Aula der Grete Unrein-Schule zum Thema „Urbaner Handel“. Der Vortrag setzt die Reihe zur Stadtentwicklung der BürgerAG Eichplatz fort. Der Eintritt ist frei; interessierte Bürger sind herzlich eingeladen.

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