Wasser in der Stadt: Der Thüringer Landtag

Zu den häufigsten Wünschen in Sachen Eichplatz gehört Wasser. Besonders ältere Jenaer erinnern sich gern an den Orchideenbrunnen. Klimaforscher geben ihnen recht. Die JenKAS-Studie empfahl für die Innenstadt ausdrücklich die Erhaltung und Erweiterung „blauer und grüner Strukturen“ – Wasser und Grünanlagen. Durch die Wasserverdunstung kühlt sich die Luft ab, was der sommerlichen Aufheizung der Innenstadt entgegen wirken würde. Irgendwann hat das jeder einmal im Physikunterricht gehört: Verdunstungswärme, die für die Umwandlung von Wasser in Wasserdampf sorgt.
Wie die Gestaltung aussehen könnte, hat Anke Daßler im Innenhof des Erfurter Landtags entdeckt. Großzügige Wasserflächen finden ihre Entsprechung in einer Fassade mit viel Glas. Bäume spenden Schatten und beleben das Bild mit Herbstfarben, Grünflächen sorgen für zusätzliche Struktur. Auf Holzplanken stehen Café-Tische – das Eichplatz-Café ist eine durchaus beliebte Idee. Im Sommer gibt es auch große, helle Sonnenschirme. Eine ruhige, enspannte Oase mitten in der Hektik der Stadt, der ideale Platz für eine Ruhepause. Warum nur für die Abgeordneten des Landtages?
Eine Fontäne wäre eine schöne Ergänzung, findet Anke Daßler. Aber ansonsten ist sie begeistert von der Wasserlandschaft.

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Eine Meinung zu “Wasser in der Stadt: Der Thüringer Landtag”

  1. Holger Herrmann sagt:

    Ein Angelteich wäre noch besser
    Was ist bei der Ideenwerkstatt zum Eichplatz rausgekommen?

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