Der Eichplatz in den letzten 100 Jahren

Der Eichplatz und seine nähere Umgebung haben sich in den letzten 100 Jahren immer wieder verändert. Die nachfolgenden Fotos sollen einen kleinen Einblick in die Geschichte des Eichplatzes geben.

Blick auf den ursprünglichen Eichplatz im Jahr 1908:

Im Zentrum des Platzes befindet sich das Burschenschaftsdenkmal, das seit 1951 im Vorgarten des Universitätshauptgebäudes (gegenüber dem Hotel „Schwarzer Bär“) zu finden ist.

Blick auf Eichplatz und Johannisstraße um 1930:

 

Blick auf Eichplatz und Johannisstraße um 1945:

Deutlich sind die schweren Zerstörungen durch den Weltkrieg noch sichtbar.

Blick auf den Eichplatz und die Johannisstraße um 1969:

 

Blick auf den Eichplatz und die Johannisstraße im Sommer 2011:

Die Farbinformationen wurden zur besseren Vergleichbarkeit entfernt.

Blick auf die geplante neue Variante des Eichplatzes und der Johannisstraße:

Die Grafik entspricht der Planung der Stadtverwaltung, die Farbinformationen wurden auch hier entfernt.

Die historischen Aufnahme stammen aus dem Archiv des Stadtmuseums Jena. Dort sind auch noch eine Vielzahl anderer Aufnahmen rund um den Eichplatz zu finden. Falls jemand noch andere Aufnahmen vom Eichplatz hat und sie zur Verfügung stellen möchte würden wir uns sehr freuen.


3 Meinungen zu “Der Eichplatz in den letzten 100 Jahren”

  1. Deukap sagt:

    Ich finde es ganz wudnerbar, diese alten Bilder zu betrachten und den Vergleich zum aktuellen Stand ziehen zu können.

  2. Hannes sagt:

    Das einzige, was ich befürworten würde, wenn der Eichplatz entsprechend des Aussehens vor seiner Zerstörung nachgebaut wird, d. h. mit all seinen historisch wertvollen Gebäuden (natürlich im Hinblick auf moderne Ansprüche abgewandelt). Kein Mensch wird in 100 Jahren diese hässlichen geschmacklos bunten Bauklötze mit ihren schiefen Hamsterkäfigfenstern bestaunen. Wir verlieren immer mehr unsere Identität und nähern uns dem Zustand wie in amerikanischen Großstädten: … keine Tradition, geschweige denn Heimatverbundenheit. Alles „international“ angeglichene einheitliche Bauklötze, wo zumindest noch versucht wird, mit grellen hässlichen Farben soetwas wie Vielfalt vorzutäuschen. Ein Gegenbeispiel, welches zeigt, wie man es anders und besser machen könnte, sodass Heimatverbundenheit, Eigenkultur, Wohlbefinden und moderne Ansprüche erfolgreich miteinander vereint werden: das „Wunder von Freudenstadt“

  3. moppelkotze sagt:

    Diese 6 Bilder zeigen nicht den Eichplatz, sondern die Johannisstrasse
    mit Blick auf die Stadtkirche. Der Eichplatz beginnt am rechten Bildrand.
    Bebaut werden soll der gesamte ehemalige Platz der Kosmonauten, der ab
    1969 durch Flächenabriss entstanden ist. (Heute Parkplatz + Festplatz)
    Die von der Stadt gewünschte hässliche Neubebauung braucht kein Mensch.

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