Nächstes Treffen der Bürgerinitiative

Jena. Die Bürgerinitiative „Mein Eichplatz“ lädt alle interessierten Bürger zum Thema Eichplatz und Beteiligung am Montag, dem 15. November um 19 Uhr in das Rathaus ein. Wir werden unseren Beteiligungsansatz bzw. unser entwickeltes Verfahren vorstellen. Ebenfalls wollen wir uns über organisatorische Fragen bezüglich des Beteiligungsverfahrens verständigen.

6 Meinungen zu “Nächstes Treffen der Bürgerinitiative”

  1. KLenz, D. sagt:

    Mein Eichplatz
    Ich bin dafür, dass der Eichplatz nicht bebaut wird. Man sollte den Eichplatz als eine Oase mit Bäume und Bänke in der Innenstadt betrachten. Verkaufsgeschäfte sind genügend vorhanden. Sie müssen nur den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst werden.

    Zum anderen würde das Panorama durch die 3 Betonklötzer zu den historischen Bauten verdeckt(Stadtkirche, Rathaus usw.). Die historische Altstadt der Stadt Jena wird dadurch auch an Wert und Ansehen verlieren.

    Wie man das Stadtbild durch den Bau von Betonklötze verschandelt wird, kann man zum Beispiel in meiner Geburtsstadt Hansestadt Lübeck sehen.

    Sollte der Eichplatz wirklich bebaut werden, dann würde ich empfehlen den Bau so zu gestalten wie es in Jena Ost in der Heinrich Heine Straße zu sehen ist, in denen u.a. Netto, Apotheke, Geldautomat untergebracht sind. Dieser Baustil würde auch in das Stadtbild passen.

    Das Stadtentwicklungsdezernat sollte bedenken, das der Ausbau der Stadt Jena durch die Landschaftsgestaltung eingeschränkt ist.

    Um den Studenten mit Wohnraum zu versorgen, sollte das ehemalige Arbeits- und Finanzamt in Lobeda West in der Fritz Ritter Straße dafür genutzt werden. Es ist verkehrsgünstig gelegen. Der Nahverkehr müsste dann für einen flüssigeren Verkehr sorgen.

  2. Ich nehme an, dass es eine Mehrzahl der Wähler in Jena so sehen, dass die jetzige Fläche nicht oberirdisch bebaut werden soll. natürlich muss die häßliche grünanlage neben der johannestr. usw. neu gestaltet werden, aber ansonsten soll die fläche bleiben.

    Ich gehe hier eine Wette ein: Ssolltes es wegen der Bebauung dazu kommen, dass Rummel usw., die bis jetzt auf dem Eichplatz platz finden, nicht mehr dort sein und auf den Gries verdrängt werden, dann wird dies zu einem erheblichen Einbruch an Umsatz kommen. Und was die wenigstens Menschen wissen, natürlich entscheidet das Marktwesen, welcher Schausteller jeweils zugelassen wird, nur bei dem extrem unatraktiven Standort werden wir in Jena vermehrt nur noch die her bekommen, die woanders nicht gewünsct werden. Dies sieht man schon in andere uninteressanten Städtenschon heute. Nicht ohne Grund hat Erfurt des besten Weihnachtsmarkt in Thürinen.

    Auch glaube ich, dass es eine negative Wechselwirkung geben wird: Wegfall des Rrummels zu der meist stattfinden Fressmeile/Unterhaltungsbühne auf dem markt und dem umliegenden Handel.

    Da wird es dann später das Wehklagen geben, dass man dies so nicht hätte einschätzen können und das man es so nicht gewollt habe.

    DUMMES, HEUCHLERISCHES LA, BLA, WIE WIR ES AUCH BEI ANDEREN SACHEN IN JENA SEIT JAHREN KENNEN.

    Ist das Kind in den Brunnen gefallen, dann jammert man dem hinterher. dies ist seit der Wende gelebte Stadtratspolitik, egal, wer die Macht hat. Die grünen kann man z.B. in der Ppfeife rauchen, weil sie eher an Posten und dem Pseudemitregieren interessiert sind. Die sind nichts anderes als CDU, SPD, FDP und Co. und wollen nur am Ffresstopf bleiben!

    Diese Initiative ist nur Wegbereiter zur oberirdischen Bebauung, um zu verhindern, dass es eine schlagkräftige Inititative gebildet wird, die gegen eine oberirdische Bebauung ist. Solche Alibi-Vereinigungen kennen wir in Jena schon seit langer Zeit; am bekanntesten ist der Lobbyclub „Altstadtverein“!

    Es gibt Abhängigkeiten von Mitgliedern zu Institutionen und Firmen in Jena, von denen sie Geld erhalten und die nicht im Ruf stehen, gegen die oberirdische Bebauung zu sein.

    • Bastian Ebert sagt:

      @Wolfgang Kuhnle

      Ich halte diese Theorie zwar für abwegig, aber der beste Weg um zu verhindern dass so etwas passiert ist selbst aktiv zu werden und in der BI aktiv mitzuarbeiten. Es gibt dafür keinerlei Zugangshürden. So kann sich jeder selbst überzeugen was besprochen und geplant wird und auch selbst aktiv werden falls der Kurs der BI in eine Richtung gehen sollte die nicht gewünscht ist.

      Im Übrigen würde ich bitte ein wenig auf dem Umgangston zu achten. Ich habe eigentlich keine Lust hier tätig werden zu müssen weil die Konzentration der Schimpfworte zu hoch wird

      • wenn man am anfang schon die stoßrichtung einer vereinigung erkennt, dann wäre man sehr dumm, das mit zu machen, wenn es nicht die ziele von einem selbst sind. ich halte auch nicht zu projekten, die nur als feigenblatt dienen.

        würde es dort mehrheitsfähig sein, dass der eichplatz nicht oberirdisch bebaut werden soll und man den willen aufbringen würde, massiv gegen die befürworter vorzugehen, dann könnte ich es überdenken.

        ich muss aber nicht den deutschen sport nach vereinsmeierei mitmachen; dass hab ich nach der wende zu hauf und sehe heute, was daraus geworden ist.

        ich bleibe dabei, dass diese initative nur als ventil der kritiker ausgedacht wurde, damit die förderer der bebauung den protest kontrollieren können. eigentlich ne clevere idee, aber nicht mein ding.

        • Bastian Ebert sagt:

          Die Bürgerinitiative hat sich bisher lediglich darauf festgehlegt, dass eine Veränderung am Eichplatz zu begrüßen ist. Welche Art von Veränderung dort vorgenommen werden soll wurde bislang nicht konkretisiert. Es ist im Gegenteil das Zeil genau dafür vorher die Meinung der Jenaer Bürger einzuholen. Was genau dann dabei herauskommt wissen nur die Jenaer selber: Das kann von einer Parkanlage bis hin zu einer Bebauung nach dem aktuellen Plan reichen.

  3. um klar zu wissen, was die mehrheit der wähler (und nur um die geht es) in jena wollen, müsste man eine bürgerbefragung machen.

    ich nehme aber an, dass mit dem ergebnis genauso verfahren wird, wie es beim thema sanierung ostbad gemacht wird.

    die stadtregierung ist genauso schlecht, wie es zu zeiten von schwind und saller war. auch jetzt wird getrickst und das ergebnis wird das selbe sein, wie es bei der neuen mitte u.ä. projekten in der vergangenheit.

    in jena ist es wie in vielen anderen deutschen städten: lokalpolitiker sind verstrickt in aktivitäten von baufirmen, bauträgern, usw. und ebener deren wege.

    bis heute ist nicht abschließend geklärt worden, ob z.b. der bau des neuen abeitsamtes rechtskonform war/ist. die damalige „bürgerinitiative“ hat das thema sang- und klanglos ad acta gelegt.

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